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Autor: heimatfreundeAdmin

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Eröffnung des Walderlebnispfads

Anfassen, ausprobieren, erforschen: Der Walderlebnispfad ist eröffnet

Am Sonntag, 27. September, war an der Grillhütte am Horet von morgens an einiges los. Rund 140 Gäste kamen bei strahlendem Sonnenschein zur Eröffnung des neuen Walderlebnispfads. Ab 10 Uhr ging es auf den Rundweg. An jeder Station warteten Heimatfreundinnen und Heimatfreunde, empfingen die Besucher und erklärten, wie die Stationen funktionieren.

30 Jahre nach dem Waldlehrpfad

Der alte Waldlehrpfad wurde 1996 angelegt. Inhaltlich war er nicht veraltet, aber viel Text und wenig zum Mitmachen passte nicht mehr in die Zeit. Seit rund fünf Jahren gab es bei den Heimatfreunden deshalb die Idee, den Pfad neu zu gestalten. Als die Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal ihre Förderung ausschrieb, bewarb sich der Verein. Unter allen eingereichten Projekten wurde der Walderlebnispfad als bestes bewertet. Fast auf den Tag genau 30 Jahre nach dem alten Pfad ist nun der neue fertig.

Die Stationen sind zum Anfassen gedacht. Wie verändert sich das Klima innerhalb weniger Meter vom Feld in den Wald? Welches Blatt passt in welche Form? Wie tragen Wind und Luft die Samen der Bäume? Wie gut lassen sich Dinge, die man im Wald findet, zielgenau werfen? Und wer sind eigentlich die Superhelden des Waldes? Die Aufgaben sind so angelegt, dass Kleinkinder ebenso etwas davon haben wie Schulkinder und Erwachsene. Als Begleiter auf dem Weg haben die Heimatfreunde drei Tiere ausgewählt: Fledermaus, Wolf und Eule.

Neun Stationen auf dem Fledermausweg

Der erste Abschnitt heißt Fledermausweg. Er startet am Horet, führt über die Wiese an den Koppeln entlang zur Jahrgangsbank und von dort in den Wald, am Waldklassenzimmer vorbei und zurück zum Horet. Unterwegs liegen neun Stationen. Die meisten Entdeckungen hält das Waldklassenzimmer bereit. Es ist dem verstorbenen Binger Lehrer Bernhard Specht gewidmet, dessen Töchter das Projekt mit einer großen Spende unterstützt haben. Dort kann man auch gut picknicken.

Viel Arbeit steckt in Dingen, die man dem Pfad nicht ansieht. Das Holz wurde von Hand zugeschnitten und gehobelt, die alten Schilder abgebaut. Die Fundamente von 1996 waren noch gut und sind geblieben, die neuen Stämmchen wurden einzeln eingepasst. Das hat viele Samstage bei jedem Wetter und viele helfende Hände gebraucht.

Ganz ohne Vereinsvermögen finanziert

Bei der Begrüßung um 12 Uhr zog der Vorsitzende Klaus-Peter Stein Bilanz. Rund 20.000 Euro hat der Pfad gekostet. Einen Großteil davon übernahm die LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal. Unterstützung kam auch vom Forstrevier und von der Gemeinde. Mehr als 60 Spenderinnen und Spender gaben Geld dazu, darunter auch mehrere Gruppen und Vereine aus dem Ort. Stein zeigte sich darüber besonders stolz, weil es zeige, wie breit die Arbeit der Heimatfreunde im Ort getragen wird. So kamen die gesamten Kosten zusammen, ohne dass der Verein an sein Vermögen gehen musste, und es bleibt genug für die zweite Ausbaustufe.

Ortsbürgermeister Helmut Schmitt dankte den Heimatfreunden für ihr Engagement. Er hofft, dass der Pfad gut angenommen wird, und sagte zu, dass die Gemeinde das Projekt weiter unterstützt, besonders beim Waldklassenzimmer.

Danach stellte der 2. Vorsitzende Martin Sommer, der das Projekt von der Förderbewerbung über das Konzept bis zum Bau geleitet hat, die Stationen vor. Er gab den Pfad an diesem Tag offiziell an alle weiter: Er kostet nichts, ist das ganze Jahr geöffnet und steht allen offen. Wer eine lose Tafel oder einen umgefallenen Pfosten bemerkt, kann über die QR-Codes an den Stationen eine E-Mail an den Verein schicken. Danach ging es an den Grill mit Bratwurst, Rindswurst und veganer Wurst.

Wie es weitergeht

Fertig ist der Pfad noch nicht. Im übernächsten Jahr soll ein zweiter Weg entstehen, der am Waldrand oberhalb des Waldklassenzimmers abzweigt, entlang Richtung Genheimer Waldfestplatz führt und oberhalb des Waldklassenzimmers zurück zum Horet kommt.

Wer die Arbeit der Heimatfreunde unterstützen möchte, kann Mitglied werden. Der Beitrag liegt bei 12 Euro im Jahr, Familien zahlen 24 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind beitragsfrei. Mitglieder bekommen dieses Magazin kostenlos nach Hause geschickt.

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Apfeltag 2026

Bei sehr gutem Wetter kamen am 19. September rund 120 Besucherinnen und Besucher zum Apfeltag der Waldalgesheimer Heimatfreunde in den Gemeindepark. Auf der Wiese zwischen Keltenhalle und altem Friedhof ging es wieder einen Vormittag lang um den Weg des Apfels vom Baum bis ins Glas. Der 1. Vorsitzende Klaus-Peter Stein begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Ernte fiel in diesem Jahr reichlich aus. 2023 und 2025 hatten die Bäume dagegen nur wenig getragen. Die Teilnehmer ernteten in Gruppen die Äpfel mit Erntestangen, von Hand und mit der Rüttelscheibe am Traktor. Anschließend wurden die Früchte gewaschen, gehäckselt und in der Kelter gepresst. Vor allem die Kinder waren an den Waschbütten und an der Kelter mit Eifer dabei. Am Ende kamen etwa 200 Liter Saft zusammen, fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Den frisch gepressten Saft konnte jeder direkt vor Ort probieren.

Neu war in diesem Jahr das Angebot am Kaffeetisch: Statt Kuchen gab es Hefezopf, dazu Apfelgelee aus dem Saft des vergangenen Apfeltags. Einige Vereinsmitglieder hatten das Gelee im Herbst 2025 gekocht. So schloss sich der Kreis vom letzten zum diesjährigen Apfeltag. Mit Rundfahrten auf dem Traktoranhänger ging der Vormittag zu Ende.

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3. Aktionstag 2026

Samstag, 17. Oktober 2026 09:00
 
Termin: Samstag, 17. Oktober 2026, 9:00–13:00 Uhr, Vereinsheim, Provinzialstraße 27 A. Bitte gib an, mit wie vielen Erwachsenen und Kindern ihr dabei seid.

Reinhard Karsch ergänzt das Team des Historischen Archivs        

von Marie-Luise Orben-Herzog

Wie bereits berichtet, ergänzt Reinhard Karsch unser Team des Historischen Archivs, wobei sein Schwerpunkt den Bereich der Familien- und Ahnenforschung umfasst. Darüber hinaus kann er aber auch zu anderen Themen, die die Geschichte Waldalgesheims betreffen, Auskunft geben.

Wie kam er nun zu diesem Interesse an der Geschichte Waldalgesheims und zum Aufbau seines umfangreichen privaten Archivs, welches Dokumente, Literatur, historische Fotos und Postkarten, Zeitungsartikel sowie eine Fülle eigener Fotografien beinhaltet?

Reinhard Karsch ist 1951 geboren und wuchs in Langenlonsheim im elterlichen Weinbaubetrieb auf. Folgerichtig absolvierte er nach der Schule eine Weinbaulehre und anschließend die Ausbildung zum Weinbautechniker.

Seine spätere Frau Hiltrud aus Waldalgesheim lernte er bereits 1968 in der Berufsschule in Langenlonsheim kennen, die beide zur gleichen Zeit besuchten. Damit war der erste Schritt in Richtung Waldalgesheim getan. Sie heirateten 1974 und bekamen zwei Kinder.

1987 zog er ins Elternhaus nach Langenlonsheim, wo er und seine Familie 18 Jahre lang wohnten. 2006 zog es die Familie wieder nach Waldalgesheim, dahin wo sie sich am wohlsten gefühlt haben.

2005 wurde Reinhard Karsch Mitglied bei den Waldalgesheimer Heimatfreunden. Hier gehörte er von 2007 bis 2011 dem Vorstand an und übernahm in dieser Zeit die Aufgaben des Schriftführers. Er initiierte und unterstützte viele Aktionen und übernahm den Jahresrückblick für die Mitglieder anhand seines umfangreichen Fotomaterials.

Der Fotografie widmete er sich bereits seit 1974. Zu dieser Zeit schaffte er sich seine erste professionelle Fotoausrüstung an, war Mitglied des Fotoclubs Bad Kreuznach, besuchte Seminare, fotografierte bei Veranstaltungen und Aktionen. In zahlreichen Bildern hielt er über die Jahre die Straßen und Häuser von Waldalgesheim fest und dokumentierte damit die Veränderungen des Ortes.

Sein Interesse an der Familien- und Ahnenforschung entstand aus der eigenen Lebensgeschichte heraus. So forschte er zunächst zu seiner Herkunftsfamilie und zur Familie seiner Frau.

Seit 1996 ist er Mitglied der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde, Bezirksgruppe Nahe-Rhein-Hunsrück mit Sitz in Weinsheim bei Bad Kreuznach.

Bedeutend für seine Forschungsarbeit war die Bekanntschaft mit Fritz Schramme, der sich bereits mit der Waldalgesheimer Geschichte und der Erforschung Waldalgesheimer Familien befasste. [1] Nach dem Tod von Fritz Schramme 2017 rettete Reinhard Karsch dessen Forschungsmaterial, insgesamt 70 Bananenkisten, vor der Vernichtung. Da die Aufbewahrung in der eigenen Wohnung problematisch war, wurden die Kisten zunächst in den Räumlichkeiten der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde, Bezirksgruppe Nahe-Rhein-Hunsrück in Weinsheim zwischengelagert. Nach dem Übergang in die Rente im selben Jahr hatte Reinhard Karsch einen neuen „Vollzeitjob“. Pro Woche nahm er sich ein bis drei Kisten vor, sortierte die Materialien und scannte sie ein. Sie stellen einen bedeutenden Baustein für die Fortführung seiner eigenen Forschungsarbeiten dar, deren Grundlage die alten Kirchenbücher der römisch-katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Waldalgesheim, Rümmelsheim und Genheim von1600 bis 1900 sind. So ist der Schwerpunkt seines heutigen Arbeitens die Forschung zu den Waldalgesheimer Familien geworden, die er beständig weiterführt und die seine Zeit vollkommen in Anspruch nimmt. 10.800 Einträge zu katholischen und 9600 Einträge zu evangelischen Personen mit Bezug zu Waldalgesheim, Rümmelsheim und Genheim hat er bereits erfasst und digitalisiert, wobei die Erfassung der evangelischen Einträge noch nicht abgeschlossen ist. Sein Wunsch ist die Verfassung eines Familienbuches mit den Ergebnissen seiner Forschung zu den Waldalgesheimer, Rümmelsheimer und Genheimer Familien.

Dem Historischen Archiv hat Reinhard Karsch eine große Anzahl von Materialien zur Geschichte Waldalgesheims aus seinem privaten Archiv in digitaler Form überlassen und damit den Bestand unseres Archivs um bedeutsame Unterlagen erweitert.

Mit welchen Anliegen kann man sich an Reinhard Karsch wenden?

Alles, was den Bereich Familienforschung mit Bezug zu Waldalgesheim, Rümmelsheim und Genheim betrifft, ist Reinhard Karschs Spezialgebiet. Hierzu kann man ihn per E-Mail kontaktieren über

reinhard.karsch@heimatfreunde-waldalgesheim.de

Im direkten Austausch mit dem Anfragenden ergeben sich oft wichtige Hinweise, die bei der Suche weiterhelfen. Die Suche beginnt im eigenen Archiv auf der Grundlage der Kirchenbücher aus dem Zeitraum 1600 bis 1900.

[1] Fritz Schramme (09.03.1928 – 10.04.2017): Am 1. Dezember 2004 erhielt Fritz Schramme zusammen mit Erika Bayer und Hugo Ohler den Kulturpreis der Ortsgemeinde. Er hat das alte Dorf, das dem Bergbau zum Opfer fiel, kartiert und die Gebäude und ihre Besitzer über Generationen hinweg chronologisch aufbereitet. Er ermittelte über 16.000 Daten, mit denen die Verwandtschaftslinien der einzelnen Familien bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurückverfolgt werden können. Hierbei unterstützte ihn die gebürtige Waldalgesheimerin Erika Bayer, geb. Sinß (08.05.1933 -12.06.2013) mit ihren Kenntnissen zu den alten Waldalgesheimer Familien und besonders auch bei der Sichtung von Kirchenbüchern und der Entzifferung und Übersetzung alter Handschriften und Urkunden. Lebendiges Waldalgesheim, Heft 14, S. Geschichte und Aktivitäten des Vereins der Heimatfreunde Waldalgesheim e.V. (Paul Herzog)

Apfeltag 2026

Samstag, 19. September 2026 09:30
 

Termin: Samstag, 19. September 2026, 9:30–13:00 Uhr, Keltenhalle, Neustraße 6.

Bitte eigene Tassen für Kaffee und Becher für den frischen Apfelsaft mitbringen. Für die kleineren Kinder haben sich Matschhosen und Gummistiefel bewährt.

Bitte gib an, mit wie vielen Erwachsenen und Kindern ihr dabei seid.

Der Anmeldeschluss ist vorbei.

Eröffnung Walderlebnispfad

Sonntag, 27. September 2026 10:00
 

Termin: Sonntag, 27. September 2026, 10:00–14:00 Uhr, Grillhütte „Zum Horet“ auf dem Galgenberg.

Bitte eigene Becher, Tassen und Geschirr mitbringen.

Bitte gib an, mit wie vielen Erwachsenen und Kindern ihr dabei seid.

Der Anmeldeschluss ist vorbei.

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Apfeltag 2026

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60 Jahre Abriss der alten Katholischen Kirche

von Paul Herzog

 In diesem Jahr sind es 60 Jahre, dass die alte Katholische Pfarrkirche in der Neustraße gesprengt wurde.

Der Abriss war notwendig auf Grund von Bergbauschäden durch die Grube Dr. Geier. Diese traten seit Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts vermehrt auf und machten ein Nutzen der Kirche langsam unmöglich, da das Betreten der Kirche zu gefährlich wurde. Deshalb fanden in der 1870 erbauten Kirche schon seit der Einweihung der neuen Kirche 1962, also nach nicht einmal hundert Jahren, keine Gottesdienste mehr statt.

Wegen der massiven Schäden und der hierdurch bedingten Baufälligkeit wurde im Juni 1966 zunächst das Kirchenschiff und ein paar Wochen später dann der Turm gesprengt, wodurch unser Dorf auf Grund der Schäden durch den Bergbau ein markantes Bauwerk verlor und sich das Dorfbild erneut nachhaltig veränderte.

Mit den Fotos möchten wir an dieses denkwürdige Ereignis erinnern.

Auf dem Platz der alten Kirche steht heute die Keltenhalle.

Wenn Sie Interesse an Informationen über den Niedergang der alten und den Bau der neuen Katholischen Pfarrkirche St. Dionysius haben, lesen Sie bitte auf unserer Website unter heimatfreunde-waldalgesheim.de, Magazin Lebendiges Waldalgesheim, Alle Ausgaben unter Waldalgesheimer Heimatmagazin (Hochgesand-Archiv) Heft Nr. 26 vom Oktober 2012 den Artikel „50 Jahre `neue` katholische Pfarrkirche St. Dionysius“.

Die Fotos sind entnommen aus dem Historischen Archiv der Heimatfreunde und stammen ursprünglich aus dem „Digitalen Bildarchiv – Nachlass Heinrich Sinz Waldalgesheim, Bildrechte Kreisverwaltung Mainz-Bingen“.

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Kinderfest der Ortsgemeinde

Am Samstag, dem 20.06.2026, fand wieder das jährliche traditionelle Kinderfest der Ortsgemeinde im Gemeindepark statt. Auf Grund der großen Hitze wurde das Ende der Veranstaltung von 18.00 Uhr auf 17.00 Uhr vorverlegt.

Neben zahlreichen anderen Ortsvereinen und kommunalen und kirchlichen Einrichtungen waren auch die Heimatfreunde wieder mit einem Stand vertreten. Hier konnten Steine mit bunten Farben angemalt werden. Da, wohl wetterbedingt, weniger Gäste als in den vergangenen Jahren kamen, ging es an unserem Stand ruhiger und entspannter zu. Kinder und auch Erwachsene bemalten mit Freude und Konzentration ihre Steine.

Die fertig getrockneten Steine konnten mit nach Hause genommen oder in einen bereit gestellten Kasten gelegt und für den neu entstehenden Walderlebnispfad „gespendet“ werden.

Es war für uns wieder eine gelungene und zufriedenstellende Veranstaltung und wir werden gerne auch in den kommenden Jahren wieder daran teilnehmen.

 

Wappen-Banner „25 Jahre Heimatfreunde Waldalgesheim“, mitgebracht zum Besuch in Münster-Sarmsheim

Heimatfreunde Waldalgesheim zu Gast in Münster-Sarmsheim

Am 14. Juni 2026 folgten unser Ehrenvorsitzender Hansi Schepp und unser neues Vorstandsmitglied Christine Brück gerne der Einladung von Berthold Zillien zu den Heimatfreunden Münster-Sarmsheim. Im Bauhof unter der B9-Brücke am Ortsrand Richtung Bingen war bestens aufgebaut. Bratwürste brutzelten am Grill, ein gigantisches Kuchen- und Tortenbüffet sowie passende Getränke ließen keine Wünsche offen. Kinder konnten Dosen abwerfen oder Dartpfeile auf einer großen Scheibe am Zaun plazieren. Weitere Biertischgarnituren mussten ergänzt werden – der Zuspruch zur 25-Jahr-Feier der Heimatfreunde Münster-Sarmsheim war groß.

In Münster-Sarmsheim werkeln 20 Rentner und Pensionäre, 65 bis 82 Jahre alte Herren, jeden Mittwoch in einer bestens ausgestatteten Holzwerkstatt am Bauhof der Gemeinde. Ein Ringbuch zeigt mit Luftbild-Standortangaben und Bildern die über 66 Bänke, Tische, Kreuze etc., die gewartet, repariert, erneuert werden. Daneben ein Lager und dann ein Besprechungszimmer mit Büro. Alles wurde stolz gezeigt und es gab nette Gespräche beim Blättern durch alte Fotoalben.

Zusammen mit den Heimatfreunden aus Rümmelsheim am Tisch konnten wir den Besuch genießen und hoffen, dass unsere Präsente aus Wein, Apfelgelee und zwei Ausgaben unseres Magazins Lebendiges Waldalgesheim gefallen. Letztes führte dazu, dass man uns schmunzelnd mehr als Heimatkundler sieht, „ein Verein mit Satzung, Sitzungen, Oh je“. Aber die breite Aufstellung mit hohen Mitgliederzahlen, alt und jung, männlich und weiblich weckt Interesse. Und so wünschen sich beide Seiten weiterhin in Kontakt und Austausch zu bleiben.